Wo soll ich nur anfangen?
Ich bin Jana, 20 Jahre alt und war für 3 Monate als Sommervolontär bei YFC Uganda. An diesem Ort konnte ich sooo viele Erfahrungen sammeln, mithelfen und vor allem Menschen ins Herz schließen!
Es war eine krass gesegnete Zeit in der ich für Gottes Reich da sein konnte und er auch mich geformt hat.
Uganda ist ein Land, in dem Gastfreundlichkeit ziemlich weit oben steht und das durfte ich gleich am Anfang erfahren. Denn die Einheimischen und YFC Uganda Leute haben mich total herzlich aufgenommen und man hatte immer Zeit mit den Mitarbeitern oder Fremden zu quatschen.
Ich durfte dort in einer kleinen Wohnung, mit einer Mitarbeiterin von YFC wohnen, welche bis auf das Wochenende meistens da war. Das war anfangs ziemlich herausfordernd doch nach einiger Zeit sind gute Gespräche entstanden und sie ist zu einer Freundin geworden. Auch die Kommunikation war schwerer als ich erwartet hatte, da die Mädels mit denen ich gearbeitet habe, teilweise kein Englisch konnten. Jedoch hatte ich dann immer Hilfe beim Übersetzen oder man lernt sich zu verstehen, wenn man nicht die gleiche Sprache spricht. Auch bei den Haushaltsaufgaben in Uganda durfte ich viel dazulernen … : )
Doch all dies wusste ich noch nicht bevor ich angekommen bin und musste alles nach und nach herausfinden. Denn in Uganda war lange vor mir kein Volontär mehr gewesen, deswegen wusste ich wenig als ich ins Flugzeug gestiegen bin, doch irgendwie hat mir Gott die Ruhe und das Vertrauen geschenkt, dass alles schon gut werden wird!
Aus diesem Grund waren meine Aufgabenbereiche etwas offener gestaltet und ich konnte oft einfach Zeit mit den Mitarbeitern/Mädchen verbringen oder meine eigenen Ideen einbringen. Die Menschen in Uganda sind auch oft ziemlich spontan, (ihr Motto: go with the flow ), weshalb der Tag öfters ein paar Überraschungen bereit hielt. Doch ich habe das gegen Ende geliebt, denn ich bin auch eher spontan und wenn man sich mal daran gewöhnt hat ist es auch schön mal einfach mit dem “Flow” zu gehen und schauen was passiert.
In den 3 Monaten hatte ich auch die Möglichkeit zweimal bei einem “Mission-Trip” dabei zu sein. Denn einmal sind wir alle nach Tansania gereist und haben YFC Tansania besucht. Ein Team aus Californien war auch dabei. Das andere mal ist ein Team aus Colorado gekommen und wir haben Missionsarbeit in Uganda gemacht. Diese Zeit war auch sehr intensiv für mich, ich hatte viele gute/tiefe Gespräche, Spaß und man konnte zusammen für Gott unterwegs sein!
Für mich waren die 3 Monate eine Zeit mit vielen verschiedenen Gefühlen, von wild/crazy über herausfordernd bis hin zu einfach wunderschön. Nicht nur konnte ich eine neue Kultur kennenlernen und viel von den Menschen dort lernen, sondern in der Zeit habe ich auch Gott auf eine andere Weise kennengelernt, konnte ihm näher kommen und gleichzeitig ihm dienen und mit ihm an seinem Reich bauen.
Ich würde es absolut empfehlen ein Auslandseinsatz zu machen. Da er meist nicht nur die Menschen im Einsatzort, durch dich prägt, sondern auch dich selbst, durch Gottes Wirken. Man kann so viel lernen in der Zeit: über andere Kulturen, dich selbst und vor allem, was es heißt Gott zu vertrauen! Ich würde auch sagen YFC Uganda ist eine klasse Einsatzstelle, wenn man mit Teenagern arbeiten möchte und Afrika besser kennen lernen will. Ich habe in der Zeit auch viel über Demut und Wertschätzung gelernt. Also “GO FOR IT”, vor allem wenn du tanzen liebst und Bock auf ein Abenteuer mit und für Gott hast!
Zusammenfassend wurde ich inspiriert und berührt und bin einfach dankbar für die Zeit.